Wer betreibt den Mast?
Die Karte zeigt für jeden Standort die Netzbetreiber: Telekom, Vodafone, o2 und 1&1. Viele Masten teilen sich mehrere Betreiber, dann stehen alle am Standort.
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Mast-Check · Daten der Bundesnetzagentur
Wo steht der nächste Handymast, wem gehört er, und was bedeutet er für Empfang und Strahlung? Adresse eingeben, die Antworten stehen darunter.
Mast findenSichtlinie schlägt Entfernung
Entscheidend ist die freie Sicht vom späteren Router-Platz zum Mast. Ein Fenster in Mast-Richtung bringt oft mehr als ein naher Mast hinter dem Haus.
Die wichtigsten Antworten
Die Karte zeigt für jeden Standort die Netzbetreiber: Telekom, Vodafone, o2 und 1&1. Viele Masten teilen sich mehrere Betreiber, dann stehen alle am Standort.
Die Datenbank der Bundesnetzagentur trennt 4G und 5G nicht. Ob 5G läuft, zeigt die Netzabdeckungskarte des Betreibers oder ein 5G-Handy direkt vor Ort.
In Städten stehen die meisten Antennen auf Dächern, an Schornsteinen, in Kirchtürmen oder hinter Verkleidungen. Ein freistehender Gittermast ist eher die Ausnahme.
Kleine Anlagen unter 10 Watt Sendeleistung brauchen keine Standortbescheinigung und fehlen in der Datenbank, neue Standorte erscheinen mit Verzögerung. Positionen können leicht abweichen.
Betreiber müssen die Stadt oder Gemeinde vor dem Bau beteiligen. Wer wissen will, was geplant ist, fragt dort nach, meist beim Bau- oder Umweltamt.
In der Stadt versorgt ein Mast meist einige hundert Meter bis rund zwei Kilometer, auf dem Land auch deutlich mehr. Gebäude und Bäume dazwischen zählen mehr als die Entfernung.
Strahlung
Für Mobilfunkanlagen gelten in Deutschland die Grenzwerte der 26. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (26. BImSchV). Jede Anlage ab 10 Watt Sendeleistung braucht eine Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur. Darin steht ein Sicherheitsabstand rund um die Antennen; außerhalb davon werden die Grenzwerte eingehalten.
Die Bundesnetzagentur misst die Felder regelmäßig an vielen Orten. Die Ergebnisse liegen in aller Regel deutlich unter den Grenzwerten. Das Bundesamt für Strahlenschutz sieht bei Einhaltung der Grenzwerte nach aktuellem Kenntnisstand keine nachgewiesenen gesundheitlichen Risiken.
Übrigens: Das eigene Handy am Ohr trägt meist mehr zur persönlichen Belastung bei als ein Mast auf dem Nachbardach, und bei schlechtem Empfang sendet es mit mehr Leistung.
Selbst nachsehen
Standorte und Messorte mit Messwerten findest du in der EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur. Einordnungen zu Gesundheitsfragen gibt das Bundesamt für Strahlenschutz.
Diese Seite zeigt Standorte und erklärt die Regeln, sie ersetzt keine Messung und keine ärztliche Beratung.
Mit dem Handy prüfen
Die Karte zeigt, wo die Masten stehen. Wie viel davon in deiner Wohnung ankommt, misst du am besten selbst, am Fenster zur Mast-Seite.
Signalstärke ablesen
Das iPhone zeigt sie im Feldtest-Modus (*3001#12345# anrufen), bei Android zeigen Netzmonitor-Apps den Wert RSRP in dBm.
Speedtest am Fenster
Einmal in der Raummitte, einmal am Fenster messen. Der Unterschied zeigt, wo der Router hinsollte.
Netz vergleichen
Steht der nächste Mast bei einem anderen Netz als deinem, lohnt ein Test mit einer SIM dieses Netzes.
| Signal (RSRP) | Empfang | Für Internet zuhause |
|---|---|---|
| besser als −80 dBm | Sehr gut | Volles Tempo, auch weiter weg vom Fenster. |
| −80 bis −90 dBm | Gut | Für 5G zuhause gut geeignet. |
| −90 bis −100 dBm | Mittel | Router ans Fenster zur Mast-Seite stellen. |
| schlechter als −100 dBm | Schwach | Anderes Netz prüfen oder Außenantenne einplanen. |
Mast gefunden
Ein Mast deines Netzes in der Nähe ist die beste Voraussetzung für Internet über 5G statt Festnetz. Auf der Funkmasten-Karte siehst du den nächsten Mast je Netz mit Richtung, danach wählst du einen 5G Router und einen passenden Tarif.
Berlin
Du wohnst in Berlin? Bei unserem Partner hood.fyi siehst du für jede Straße den nächsten Mast, welches Netz ihn betreibt und die Standorte im Umkreis: Internet & 5G in Berlin.
FAQ
Gib oben deine Adresse ein. Die Karte zeigt die Mobilfunkstandorte in deiner Umgebung aus der EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur, mit Betreiber, Entfernung und Richtung.
Für Mobilfunkanlagen gelten in Deutschland gesetzliche Grenzwerte (26. BImSchV). Das Bundesamt für Strahlenschutz sieht bei Einhaltung dieser Grenzwerte nach aktuellem Kenntnisstand keine nachgewiesenen gesundheitlichen Risiken. Messungen der Bundesnetzagentur liegen in aller Regel deutlich darunter.
Einen festen Mindestabstand gibt es nicht. Für jede Anlage ab 10 Watt legt die Bundesnetzagentur in der Standortbescheinigung einen Sicherheitsabstand fest, außerhalb dessen die Grenzwerte eingehalten werden. Er beträgt je nach Anlage meist wenige Meter bis einige zehn Meter in Hauptstrahlrichtung.
In der EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur stehen neben den Standorten auch Messorte mit Messergebnissen. Einige Länder und Kommunen bieten eigene Messungen an, außerdem gibt es private Messdienste.
Der nahe Mast gehört vielleicht einem anderen Netz als deinem, oder Wände und Fenster dämpfen das Signal stark. Prüfe auf der Karte, welches Netz am nächsten sendet, und miss den Empfang direkt am Fenster.
Ein naher Mast deines Netzes ist die wichtigste Voraussetzung. Unter etwa 600 Metern mit freier Sicht ist der Empfang meist sehr gut. Dazu brauchst du einen 5G Router und einen passenden SIM-Tarif.
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